Dienstag, 22. Mai 2012

Wiederholungstäter, sind am Werk (NOCH!)


Wie man unlängst auch im Fußball feststellen konnte, ist schön spielen alleine leider nicht genug und es reicht auch nicht  die bessere Mannschaft gewesen zu sein. Wieder stehen wir am Ende mit leeren Händen da. Wäre in den vorhergehenden Spielen ein Unentschieden verdient gewesen, so hätten wir uns am Sonntag sicherlich einen Sieg verdient.


Mit etwas Verspätung ging es um 9:15 Uhr mit den ersten zwei Einzeln auf der herrlichen Anlage von ENDAS in Siegmundskron mit den Einzelkämpfern, Motz auf der Suche nach Vergeltung für den letzten Spieltag) und Pana (mit einer langen Nacht in den Muskeln) los. Auf beiden Seiten war es eigentlich das selbe Bild. Einer war auf jedem Platz praktisch ohne Chance. Motz machte genau das was er sich vorgenommen hatte, nämlich Tennis zu spielen, und ließ dem Gegner in den ersten 9 Games nicht den Hauch einer Chance und schenkte im ganzen Match nur 2 Games her (mit 6 od. 7 Doppelfehlern) und so hieß es nach gut einer Stunde 6:0 6:2 für Motz . Pana hingegen hatte sich vorgenommen bei seiner Einzelpremiere locker aufzuspielen und hatte es mit einem eigentlich ihm ebenbürtigen Gegner zu tun. Leider klappte an diesem Tag nicht viel und so verabschiedet sich Pana (der uns ja erst vor 3-4 Wochen als neuestes Teammitglieder vervollständigt hat) mit 0:6 0:6. Kopf hoch, und aufgeats, beim nächsten Mal geht’s auf.

Bei den zweiten Einzelpaarungen zeigte sich ein ähnliches Bild. Unser Captain kehrte von seiner Verletzungspause zurück und hatte es mit einem routiniertem Gegner zu tun, laufstark und vor allem  kämpferisch stark und zudem gab er keinen Ball verloren. Unbeirrt spielte Schorsch die ersten 5 Games locker nach Hause. Siegessicher schlichen sich Unkonzentriertheit und „Kindeleien“ ein, und so kam der Gegner noch einmal auf 5:4 heran ehe Schorsch den Sack zu machte. Im zweiten waren die ersten Games entscheidend und diese konnte Schorsch mit viel Aufwand gewinnen und so hieß es am Ende 6:4 6:3 für unseren Captain.
Andi schritt voller Tatendrang in sein Einzelspiel und wollte dort weitermachen wo er beim letzten Mal aufgehört hatte. Eigentlich ähnlich wie bei Pana, war der Gegner ungefähr auf Augenhöhe, jedoch fand Andi nie den Hebel um sein Spiel dem Gegner anzupassen, und leider reichte dieses Mal die eigene Motivations-Kunst nicht aus und so hieß es am Ende relativ Schmerzlos: 1:6 2:6.



So stand es nach den Einzeln 2:2 und nun durfte gepokert werden. Letzten Endes war es Georg R. der den entscheidenden Impuls für die Doppelkonstellationen gab, mit einem einfachen Satz: A Unentschieden scheißt mi gor nix! Entweder gonz oder gor nit! Also entschieden wir uns für zwei ausgeglichene Doppelpaarungen: Motz/Georg R. und Captain Schorsch und Alan.

Zwei Spiele, eine Geschichte. Der erste Satz ging in beiden Fällen schnell mit einem 2:6 (Alan/Schorsch) und 3:6 (Motz/Georg) verloren, wobei unsere Jungs noch nicht im Spiel waren. Die zweiten Sätze gingen fast zeitgleich mit einem Aufschrei: CAM‘ON!!!! Mit 6:3 auf beiden Seiten gewonnen. Beide Doppel starteten ebenfalls mit Break vor in den entscheidenden Satz 2:4 (Alan/Schorsch) und 1:3 (Motz/Georg). Letzten Endes konnten aber die „sogenannten Führungsspieler“ (ähnlich wie beim Fußball) in den entscheidenden Phasen die Doppel nicht zum Erfolg führen. Motz und Georg erkämpften sich mehrere Möglichkeiten zum Re-Break beim Stand zum 4:5 und  hatten mit Millimeterbällen auch nicht das Quäntchen Glück. Letzten Endes ging das Match nach knapp 2 Stunden mit 3:6 6:3 und 4:6 verloren. Auf der anderen Seite kam es am Ende Knüppeldick und das Doppel ging mit 2:6 6:3 und 6:7 verloren.

Danach zeigte sich wieder der Teamgeist, denn eigentlich glaubte fast jeder für die Niederlage verantwortlich zu sein. Herrlich, denn so zeigt sich eins: es wird zusammen gewonnen und verloren, und nach einigen Frustminuten die jeder alleine verbrachte, und eigentlich lei „sierig mit sich selber wor“ aufgrund der verpassten Chance, legten sich alle in die Wiege des vom Captain für diese Saison ausgerufenen „Welpenschutz“. Also, auf geht’s zu neuen Taten, gegen den wohl übermächtigen Gegner Meran, wo der letzte unserer Krieger seine Premiere feiern wird: Patsch – Welcome und hau sie weck.

by Motz

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